Utopie Zukunft der Schulen

August 30, 2021 1 Von Lukas Maximilian Hempel

von Lukas Hempel

Schule in 20 Jahren? Was wird sich verändern? Verbesserung im Bereich Digitalisierung? Ja oder Nein? Wie stellt man sich das nur vor?

Mit all diesen Fragen hat sich die Gruppe (Lukas, Moritz, Doran, Charlize und Celine) 2 Tage lang kommunikativ mit der Utopie-Konferenz der Universität Leuphana beschäftigt.

Unsere Ideen und Erfahrungen

Wir haben einige Utopien zur Schule der Zukunft erstellt, welche Sie in dem folgenden Artikel lesen können. Folgendes ist dabei herausgekommen.

Das Erste, was mir sofort zum Hashtag #utopischentfalten eingefallen ist, dass es in der Zukunft sehr viel um Nachhaltigkeit geht und wie die Schule im Bereich Digitalisierung aus schauen wird. Schulen werden viel moderner sein, aber auch viel disziplinierter. In der heutigen Zeit gibt es Kassenräume. In der Zukunft denke ich, dass Schüler wie wir, nicht mehr wissen was dieses sein soll. Eigene Klassenräume wird es nicht mehr geben. Als Gruppe hatten wir uns überlegt, dass es sogenannte Lernbereiche stattdessen gibt, bei denen man eigenständig und individuell an seinen eigenen Themen arbeiten kann. Lehrer und Lehrerinnen, wird es nicht mehr geben, da man diese durch das digitale Internet ersetzen kann. Mit den Schulfächern wird es außerdem eine Veränderung geben. Am Anfang des Jahres, je nachdem wann für einen die Schule anfängt, sucht man sich selbst die Fächer aus, die einen Interessieren. Für die Fächer, die man sich ausgesucht hat, muss man sich dazu bestimmte Themenbereiche überlegen, auf die man sich in dem Monat fokussiert. Damit auch alles vom Themenbereich im Kopf bleibt, wird es pro Monat 2 digitale Abfragungen geben und jeweils am Ende des Monates 1 Arbeit. Abgefragt von einem Computersystem. In Mathe, Deutsch und Englisch gibt es ebenfalls für jeden Monat ein Thema, welches aber vom Computersystem entschieden wird. Dieses fragt erstmals die allgemeinen Grundlagen zum Thema ab. Sollte man diese Grundlagen können, wird es so sein, dass man sich eigene Themen aussuchen darf. Zusätzlich wird es so sein, dass sich jeder seinen eigenen individuellen Stundenplan erstellen kann. Dieser kann jede Woche variieren, dieser sollte aber mindestens 2x Deutsch, 2x Mathe und 2x Englisch erhalten. Am Ende der Woche lässt man seine herausgearbeiteten Arbeitsergebnisse vom Computersystem überprüfen, welche dann entscheiden ob und wie es für dich weitergeht, denn aufgepasst, sollte man nicht vorhandene Arbeitsergebnisse vorzeigen können, gibt es einen Eintrag ins System, welches am Ende des jeweiligen Monates guckt, ob man sauber gearbeitet hat. Sollte das nicht der Fall sein, muss man in der nächsten Woche darauf genau denselben Themenbereich bearbeiten, wie zuvor, solange bis man alle Arbeitsergebnisse, die der Computer verlangt erreicht hat. So öfter man am Ende der Woche ein Arbeitsergebnis nicht vorzeigen kann, desto mehr andere Themen in dem Lernbereich können nicht bearbeitet werden. Zusammengefasst: Man hat pro Monat ein Themenbereich auf das man hinaufarbeitet, am Ende der Woche zeigt man zu einem Unterthema des Themenbereiches seine vorhandenen Arbeitsergebnisse, sollte man diese nicht haben, musst du in der Woche darauf zum selben Thema arbeiten, wo du ein anderes Unterthema bearbeiten könntest. So erzielt man ein strukturiertes und zielstrebiges Arbeiten, da man am Ende des Monates eine jeweilige vorgegebene Arbeit schreibt. So mehr Unterthemen man zu seinem eigenen Themenbereich bearbeitet hat, desto mehr ist man vorbereitet. Die Arbeit am Ende des Monates wird vom Computersystem zusammengestellt und dementsprechend bewertet. Die Idee ist, dass man seine eigenen Interessen verfolgt. Sollte man Fragen haben, stellt man sie dem Computer, welche diese dann ausführlich bearbeitet. Am Tag kann man sich aussuchen, was man macht. Hauptsache man macht 2x Deutsch, 2x Mathe und 2x Englisch in der Woche. Sport als Fach wird es nicht mehr geben, in der Freizeit entscheidet man selbst was einem gut tut oder nicht. Die Pausen kann man sich an allen Tagen selbst aussuchen. Man sollte mindestens vier Schulstunden am Tag in der Schule sein. Homeschooling wird es auch geben, welches man sich einteilen muss, da man so etwas nicht tag täglich machen darf. Einmal pro Woche, gibt es einen Ausflugstag, der sich allerdings um die Digitalisierung oder die Nachhaltigkeit dreht. Sei es in das alte Land, an die Lüneburger Heide oder nach planten und Blomen. Klassenreise wird es nicht mehr geben, daher werden sogenannte Wissen reisen 1x im Jahr angeboten. Außerhalb sowie in Europa kann sie stattfinden. Die Schüler werden nichts bezahlen, da sie von einer Firma gesponsert wird.

Meine eigene Vision

In der Vision meiner, wird der Unterricht um 10 Uhr starten und aufhören wird dieser um 14:00 Uhr. Wie gewohnt gehen 2 Unterrichtsstunden 90 Minuten in der man sich frei aussuchen kann, welches Unterrichtsfach man bearbeitet, sobald man seine vorhandenen Arbeitsergebnisse am Ende der Woche vorzeigen kann. Mathe, Englisch und Deutsch muss aber mindestens 2x in der Woche von der jeweiligen Person bearbeitet werden. Kurse, die man gewählt hat, wird es zu dem Geben, die man anfangs des Schuljahres gewählt hat. Der Stundenplan wird von einem selbst individuell und digital gestaltet. Pausen wird es keine geben, diese sollten sich die Schüler bereits selbst einteilen können. Ausgestattet mit digitalen Endgeräten werden die Schüler vom jeweiligen Bundesland. Es wird auf dem Schulgelände genügend Lernbereiche geben, eine Cafeteria ausgestattet mit Robotern und mehrere Computerräume in der man individuell arbeiten kann.

Inspiration

In der heutigen Welt dreht sich fast alles um die Digitalisierung und Social Media. In meinem früheren Informatikkurs hatte ich gelernt, wie wichtig es ist den Digitalismuss kennenzulernen und zu erforschen. Meine Interessen sowohl beim Schauspielkurs und dem Informatikkurs hatten gezeigt, dass die Kurse, die man frei wählen kann, Homeschooling von zuhause und arbeiten mit digitalen Endgeräten die Zukunft sein werden.