Schulfach: „Zukunft“

November 12, 2021 0 Von Leon Klingspohn

„Die Digitalisierung gehört zu einer der großen Aufgaben in der globalen Welt“ und oft heißt es, dass Schülerinnen und Schüler nicht ausreichend gelehrt bekommen, wie man mit digitalen Geräten sicher umgeht und arbeitet. Daher kommt die Leitfrage auf, ob es ein neues Schulfach, das sich „Zukunft“ nennt, indem Schülerinnen und Schüler Dinge wie das sichere Umgehen mit digitalen Endgeräten und die Prozesse des wirtschaftlichen Wandels lernen, geben sollte.

Es gibt reichlich an Argumenten, die eine Digitalisierung bzw. ein Schulfach wie „Zukunft“ befürworten. Allerdings gibt es ebenso Argumente, die gegen ein solches Unterrichtsfach sprechen. Zu Beginn ist es wichtig zusagen, dass jeder Mensch wissen sollte, wie man sich richtig im Internet verhält und das man lernt, wie man sich selbst und seine Daten schützt. Hierfür kann es hilfreich sein, wenn man in einem Unterrichtsfach wie „Zukunft“ den Datenschutz genauer thematisiert und sich dabei auch mit Gesetzen wie der DSGVO auseinandersetzt. Denn sicherlich schauen nicht alle Jugendliche sich alle Richtlinien an und wissen nicht genau, was sie dürfen und was nicht. Allerdings wirft ein solches Unterrichtsfach, an dem jede/r Schüler/in teilnehmen müsste, auch schlagartig ein Problem auf. Denn es können nicht alle Familien dafür sorgen, dass ihr Kind mit einem digitalen Gerät ausgestattet ist. Ein weiteres Argument was für das Unterrichtsfach „Zukunft“ spricht, ist die Individualität des Unterrichtes. Sobald sich die Schüler, durch die Einführung in die digitale Welt, besser auskennen, könnte man in Fächern wie Mathematik sehr viel individueller arbeiten, da Schülerinnen oder Schüler, die eventuell weniger gut in Mathematik sind sich dann professionelle Videos angucken, die ihnen dabei helfen, den Unterrichtsstoff besser zu verstehen. Darüber hinaus gelangen die Schülerinnen und Schüler, durch einen sicheren Umgang mit dem Internet, besser an Informationen, die nicht immer nur etwas mit der Schule zutun haben. Auch die Themen des gesellschaftlichen Wandels, die aktuell in Unterrichtsgesprächen nicht viel Platz finden, hätten durch ein Fach wie „Zukunft“ eine Chance vermittelt zu werden. Das Problem, dass die Schülerinnen und Schüler durch ein Gespräch mit anderen einfach irgendwelche Dingen, die nicht der Wahrheit entsprechen, wie „Die Erde ist eine Scheibe“, glauben, würde sich ebenfalls nicht mehr Stellen, da sie durch das Arbeiten in digitaler Form vertraut mit seriösen Quellen sind, könnten die Schülerinnen und Schüler ganz einfach überprüfen, ob diese Aussage der Wahrheit entspricht oder nicht. Ein weiteres Kontra-Argument wäre die Sicherheit der Daten, die durch die Anmeldung auf den digitalen Geräten der Schülerinnen und Schüler gespeichert werden. Da die Schülerinnen und Schüler ihre Geräte wahrscheinlich nicht ausschließlich für den Unterricht, sondern auch in ihrer Freizeit benutzen werden und mit diesen dann eventuell etwas über Amazon kaufen oder sich auf Instagram oder Facebook anmelden. Da Facebook einige Daten veröffentlicht, wären diese dann nicht mehr ausreichend geschützt. [Video: Datenschutz von Frau Braun].

Meiner Meinung nach wäre das Unterrichtsfach „Zukunft“ sinnvoll und sollte an deutschen Schulen eingeführt werden. Ich denke, dass es gut für Schüler wäre, wenn sie sich mit dem Internet und den Themen des gesellschaftlichen Wandels beschäftigen würden, da dies sehr wichtige Themen sind. Außerdem könnten auch Familien, die nicht viel Geld haben und ihren Kindern keine digitalen Geräte kaufen können, damit geholfen werden, dass sie Hilfe vom Staat bekommen oder sich von der Schule digitale Geräte leihen könnten.