Schule neu gedacht

August 28, 2021 0 Von Henry Heilbut
Tafel, Zukunft, Begrüßung, Schule

Da wir in der Zukuftsklasse sind, ist utopisches Denken ein wichtiges Thema für uns. Daher haben wir uns die Utopie Konferenz der Leuphana Universität Lüneburg angeguckt. Nach der informativen und anspruchsvollen Eröffnung haben wir uns mit #utopischentfalten beschäftigt. Wir haben Utopien zur Schule der Zukunft erstellt. Meine Gruppe findet die Schule sollte nicht mehr so viel Präsenzunterricht haben, sondern lieber wie ein Verein aufgebaut sein. Wir haben den Fokus hier bei auf Selbstständigkeit, Freizeit und Praktische Aktivitäten gelegt. Ein Einblick in den Schultag unserer utopischen Schule gibt es hier: Schule als Verein – Zukunftsklasse. Mir war es bei unserer Schule wichtig, dass es keine Unterschiede zwischen Menschen gibt; egal ob mit Beeinträchtigungen oder ohne. Es ist wichtig, dass alle so akzeptiert werden wie sie sind. Da ich Diabetes habe kenne ich viele Aktionen die als witzig angesehen werden, die man aber selbst nicht so witzig findet. Da es in vielen Schulen Probleme beim Lernen gibt und nicht alle auf dem gleichen Stand sind, war es uns wichtig, dass die Schüler individuell gefördert werden.

Inspiriert wurden wir hierbei von der Mosaikschule in Magdeburg in Hessen. Diese Schule hat auch den Deutschen Schulpreis 2020/2021 gewonnen. Es sollte auch kleinere Klassen geben, damit sich der Lehrer mit den Schülern individueller betreuen kann. So würde die Schule zu einem spaßigen Ort werden und nicht mehr der Ort sein, den die Kinder nicht mögen.

Da es nach Studien immer mehr Kinder mit Adipositas gibt, würden wir es gut finden, wenn mehr Aktivitäten an Schulen angeboten werden. Wir haben uns dies zum Vorbild genommen und durch die Freizeitaktivitäten mehr Bewegung in die Schule gebracht. Das ist eine gute Aktion, um die Kinder fit und aktiv zu halten.

Um den Kindern auch ein selbstständiges Lernen zu ermöglichen, was sie auf das Leben vorbereiten soll, sollten sich Schüler die Fächer, der nächsten Woche, selbst zusammenstellen können. Das heißt am Sonntag werden die Fächer auf drei Tage in der Woche aufgeteilt. Es gibt also drei Pflichttage zur Präsenz und zwei Tage an denen von zuhause gearbeitet wird. Um die Schule zu einem schönen Ort zu machen, muss in den nächsten Jahren viel verändert werden. Jetzt könnte sich schon etwas an der Präsenszeit ändern. Wie wäre es mit einer 4-Tage Woche für höhere Jahrgänge. Es würde den Schülern zu viel mehr Selbstorganisation und Selbstbestimmtheit verhelfen. Um die Schüler besser und mehr zu unterstützen, müsste der Job Lehrer oder Sozialpädagoge attraktiver gemacht werden z.B. mit mehr Gehalt, freieres Zeitmanagement, kleinere Klassengrößen, Alternativen zum Präsenzunterricht.