Reflexion: „Schule der Zukunft“

August 31, 2021 0 Von Leon Klingspohn

Ich habe bei dem Projekt „Schule der Zukunft“ teilgenommen und aktiv an dem Tagebucheintrag „Schule als Verein“ aktiv mitgewirkt. Gemeinsam mit zwei Studentinnen der Leuphana Universität in Lüneburg haben wir über verschiedene Utopien diskutiert, wobei wir uns am Ende auf drei Kernideen beschränken konnten. Diese Kernideen lauteten: „eine Schule wie ein Verein“, „Individuelle Bildungswege in einem digitalisierten System“ und „die Schule vom Inhalt her neu entdecken“.

Meine Gruppe und Ich entschieden uns dazu, dass wir einen Tagebucheintrag aus der Sicht eines Schülers, der in der Zukunft in eine Schule geht, die im Sinne eines Vereins aufgebaut ist. In diesem Tagebucheintrag geht es um den Ablauf eines typischen Schultages in Präsenzform. Wir haben uns gedacht, dass die Schule und die lernenden Dinge grundsätzlich anders aufgebaut werden, wie z.B das die Klassen aus maximal 10 Schüler und Schülerinnen bestehen und das es nur die Pflichtfächer Deutsch und Englisch gibt. Alle anderen Fächer sollen individuell gewählt werden können. Allerdings sollte aus jedem Bereich mindestens eines gewählt werden. Zumindest wird dies empfohlen.

Wir haben als Gruppe recherchiert, ob es ähnliche Ideen einer Schule in dieser Form gibt, jedoch haben wir keine Treffer erziehlt. Danach haben wir darüber diskutiert, wie wir unsere Schule der Zukunft aufbauen, sodass sie so ähnlich wie ein Verein ist. Dazu haben wir Ideen gesammelt und diese dann als Stichpunkte festgehalten. Darüber hinaus setzte sich ein Teil der Gruppe an das Schreiben des Tagebucheintrags und der andere Teil suchte nach Bildern, die unsere Schule der Zukunft am besten beschreiben.

Besonders wichtig war mir bei der Erstellung unsere Schule in der Zukunft, dass es individuell wählbare Fächer gibt und jede/r Schüler/in für seine eigene Zukunft lernen kann. Außerdem war mir sehr wichtig, dass es in unserer zukünftigen Schule nicht jeden Tag Präsenzunterricht herrscht und das die Digitalisierung eine große Rolle hierbei spielt. Dies liegt vor allem an der Corona Pandemie, die mir gezeigt hat das es gut ist, wenn man ungestört und in seinem eigenen Tempo und an seinen eigenen digitalen Endgeräten lernen kann. Gerade das macht unsere Utopie aus und besonders gut. Jede/r Schüler/in kann grundsätzlich selbst entscheiden, was er oder sie lernen möchte. Dieses individuelle lernen führt also dazu, dass jede/r Schüler/in sich besser auf seine/ihre Zukunft vorbereiten kann. Außerdem ist auch die geringe Klassenkapazität ein sehr großer Vorteil unserer Utopie. Denn durch die maximale Klassengröße von 10 Schüler/innen kann eine Lehrkraft besser auf die Schwächen der einzelnen Schüler/innen eingehen und so den Unterricht individuell auf den passenden Leistungsstand anpassen.

Diese Utopie kann zum Teil schon durch mich umgesetzt werden, indem ich mir in meiner Freizeit weitestgehend damit beschäftige meine Defizite zu beseitigen. Dazu kommt, dass ich mir mehr Feedback von meinen Lehrkräften einholen kann, um meinen Lernprozess weiter zum fördern. Außerdem könnten zusätzlich die Schulen aktiv werden, indem sie unter anderem mehr individuelle Wahlfächer anbieten.