Projektwoche: Besuch in der Waagschale

Oktober 3, 2021 0 Von Lukas Maximilian Hempel

03.10.2021 geschrieben von Lukas Hempel

Am 2. Tag der Projektwoche, in der Klasse 11b, an der Oberstufe Langenhorn, haben wir uns mit dem nachhaltigen Einkaufen beschäftigt. Dazu haben wir uns mit der lieben Nadia, einer der Mitgründerinnen der Waagschale, gemeinsam in ihrem Laden getroffen. In dem folgenden Beitrag informiere ich euch über den Tag.

Waagschale? Was ist das?

Die Waagschale ist ein nachhaltiger Einkaufsladen, in dem man unverpackt und möglichst müll- und plastikfrei einkaufen kann. Dort kann man Plastikfreie, Bio und regionale Produkte erhalten. die Waagschale – unverpackt einkaufen (die-waagschale.de)

Ablauf des Tages:

Der Tag begann für mich wie folgt, ich stand auf, ging zur Bahn, traf meine Freunde und dann waren wir gemeinsam pünktlich um 9.00 Uhr vor dem Eingang der Waagschale. Der Laden anfangs wirkte eher klein auf mich, doch als wir uns diesen von innen anschauen durften, war er doch ganz schön groß. Nadia, welche uns erst herzlich begrüßte, erzählte uns sehr viel über ihr Leben und die Gründung des Ladens. Schon immer interessierte sie sich für das Thema Umweltschutz und wie man den Müll auf unserer Erde vermeiden kann. Einer der Mitgründerinnen des Ladens ist Kathrin, welche ebenfalls auf das Thema Müllvermeidung ansetzt, gründete mit Nadia den Laden im Juni dieses Jahres. Anfangs erzählte sie uns, dass der Laden in den anfangs Wochen sehr gut lief, bis dann die Corona-pandemie die Käufer verscheuchte und somit sehr wenig Umsatz gemacht wird. Das Ziel des Ladens ist, eine bessere Zukunft zu schaffen die für unsere Kinder angenehmer wird.

Nachdem Nadia uns viel von ihrem persönlichen Leben erzählt hat, waren wir an der Reihe uns den Laden mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Zuerst zeigte sie uns deren eigene Küche im Laden und die ganzen Vorräte, die sie nachher verkaufen musste und woher diese denn herkommen. Beindruckt war ich! So nun war es aber auch mal an der Zeit seine eigenen Entdeckungen im Laden zu machen, dafür schauten wir uns alleine im Laden um und was war das? Die hohen Preise schreckten mich ab, doch dann überlegte ich, dass diese so nachhaltig wie möglich gehalten wurden und fast alles Bio war. Zum Glück. Ebenfalls war ich von der Vielfalt des Ladens beindruckt, denn dieser hatte viel Auswahl an Lebensmittel sowie Haushaltsprodukte wie Seife, Nachhaltige Wasserflaschen und noch vieles weitere. Am Ende des Besuches in der Waagschale, ging ich nach hause und erzählte erstmal meinen Eltern davon, diese waren begeistert vom Konzept und überlegten sich, ob sie nicht einmal an diesem Laden vorbeischauen könnten.

Einkauf im Unverpackt Laden:

Als allererstes beginnt das Einkaufen mit einem Gefäß, in welches du bestimmte Mengen, einkaufen möchtest. In Tupperdosen bis zu großen Gläsern kann man alles mitbringen, hauptsache es ist sauber. Sobald man mit dem Einkaufen fertig ist, wiegt man es ab und schreibt sich das Gewicht auf. Dann geht man zur Kasse des Ladens, welche die Differenz des Gewichtes ausrechnet und bezahlt.

Was habe ich an diesem Tag gelernt:

Wir produzieren immer mehr Verpackungsmüll. Ein großer Teil davon besteht aus Kunststoffen, auch Plastik genannt. Das ist ein großes Problem für die Umwelt. Die Produkte, die im Laden verkauft werden, sind natürlich teurer, als wenn man mal kurz zu seinem Aldi um die Ecke geht, doch das Essen in einem Unverpackladen ist 1000-mal umweltfreundlicher und nachhaltiger, so trägt man wenigstens ein wenig zur Schützung der Umwelt bei. Teure Preise dafür eine gute Qualität.

Fazit:

Ich fand, dass der Tag in der Waagschale sehr informativ und sehr lehrreich war. Seitdem hat sich mein Denken zumindest ein wenig im Bereich des nachhaltigen Einkaufens geändert.

Quellen:

Ganz ohne Verpackung geht es meistens nicht – aber viel Verpackungsmüll kannst du vermeiden. Fünf praktische Tipps für Einkauf und Alltag. (oekoleo.de)