Klimastreik-fridays for future-25.09.2020

September 27, 2020 0 Von Laetitia Lorenz

Fridays for future-Es geht wieder los

Am 25.09.2020 begannen die fridays for future Demonstrationen wieder nach einer sechsmonatigen Corona-Pause überall auf der Welt. Allein in Hamburg sprachen die Veranstalter von über 21.000 Demonstranten. Maskenpflicht und Abstandsregeln waren die A und O Voraussetzungen für die Demos. Die Großdemo in Hamburg hatte drei Startpunkte: Bhf. Altona, Berliner Tor und an der Lombardsbrücke. Wir starteten mit dem Demo-Zug an der Lombardsbrücke um 14:00 Uhr und bewegten uns dann in Richtung Endkundgebungsort. Mit sogenannten Block-Zählungen verschaffte sich die Polizei einen Überblick und Ordnung über die Demonstration. Auch untereinander forderten sich Menschen freundlich dazu auf 2 Meter Abstand zueinander einzuhalten. Die Stimmung war was die Corona-Maßnahmen angeht im großen und ganzen also gut – soweit wie wir es mitgekriegt haben.

There Is No Planet B

Greta Thunberg ist erst 16 Jahre alt als sie auf die Straße zum demonstrieren geht um auf die wissenschaftlichen Belege der Erderwärmung aufmerksam zu machen. Greta schwänzt während der Schulzeit den Unterricht um vor dem Parlament in Stockholm demonstrieren zu gehen. Dies führte zur Aufmerksamkeit der Medien und der Öffentlichkeit. Damit will sie die Ernsthaftigkeit der Lage unterstreichen. Dies machten ihr viele nach, was zur Einführung der fridays for future Demonstrationen führte. Fridays for future-Demonstranten streiken seit 2018 regelmäßig um auf die Klimapolitischen Missstände aufmerksam zu machen und für die Einleitung von Klimaschutz-Maßnahmen. Sie fordern die Einhaltung des Pariser Abkommens und des „1,5°C“ Ziels. Das sogenannte „1,5°C-Ziel“ ist das allgemeine Ziel den menschenverursachten-Temperaturanstieg der durch den Treibhauseffekt erzeugt wird vor 2030 auf 1,5° C zu begrenzen. Entscheidend dafür ist die Treibhausemission der Menschen so schnell wie möglich zu reduzieren. Dabei sind sie für die Einführung der CO2-Steuer auf alle menschenverursachten-Treibhausemissionen. Sie wollen darauf hin auch den Ausbau von dem öffentlichen Personennahverkehr im Rahmen einer Verkehrswende einfordern. Außerdem fordert fridays for future das Ende der Subventionen von fossilen Energieträgern und ¼ der Kohlekraftwerke abzuschalten. Darunter fordern sie explizit für Deutschland, den Kohleausstieg bis 2030 und 100% erneuerbare Energie bis 2035. Auf der anderen Seite wurden in Österreich von der fff-Organisation, also die Organisatoren der fridays for future Demos in Österreich, sechs Forderungen ausgearbeitet welche wären: Maßnahmen des Klima- und ökologischen Notstands umzusetzen, Klimaschutz in die Verfassung einzubringen, Ausstieg aus dem Öl, Kohle und Gas- Konzern bis 2030, Ökosoziale Steuerform, Senkung der Treibhausemission auf 50% bis 2025, Stopp von fossiler Großprojekte wie z.B. Neu-und Ausbau von Autobahnen und Flughäfen und schlussendlich Artenvielfalten zu fördern und sie dementsprechend bei neuen Maßnahmen zu berücksichtigen.

Pros-Kontras der Demonstration

Uns sind bei der Demo viele verschiedene Sachen aufgefallen die so wohl positiv als auch negativ waren. Anfangs bemerkten wir, dass viele Demonstranten ihre Fahrräder dabei hatten, als Zeichen und Anregung das Fahrrad zu nehmen anstatt mit dem Auto zu fahren. Sie verdeutlichen damit das Ziel und Forderung einer Verkehrswende. Auch viele ältere Menschen zogen mit, was wir nicht erwartet hätten aber was uns positiv überrascht hat. Aber auch kleinere Demonstranten setzten sich für den Klimaschutz sein. Immer mit einem Elternteil dabei, hielten auch kleinere Kinder Schilder hoch und Demonstrierten. An manchen Stellen fiel es uns und anderen Demonstranten jedoch schwer 2 Meter Abstand zueinander einzuhalten, z.B. wenn die Straßen enger wurden. Allerdings löste sich das nach kurzer Zeit wieder auf. Wir liefen relativ weit vorne und bemerkten manchmal das es vorne etwas stiller war als Mittig oder weiter hinten. Viele Organisatoren der Demo liefen rum und forderten die Demonstranten auf Demolieder mit zu rufen und Stimmung zu machen. Wir sind der Meinung das man erst bei einer Demonstration dabei sein muss um zu verstehen wie ernst wir es meinen mit unseren Forderungen. Es sind nicht kleine Forderungen die wir wollen aber es geht schließlich um unseren Planten um unsere Familien, Kinder und Umwelt. Wir haben nur diesen einen. Wir alle sind der Meinung das demonstrieren eine sehr gute und notwendige Aktion ist. Unsere Stimmen müssen gehört werden und wir müssen lauter sein. Es ist unsere Zukunft und wir sind dran um uns einzusetzen und etwas zu ändern. Immer wieder zeigen uns Demonstrationen wie wichtig es ist sich zu informieren über aktuelle Themen und sich eigene Meinungen zu bilden.

Schlussendlich sind wir alle der Meinung, dass wir mehr machen müssen, uns mehr bemühen und beteiligen müssen. Auch wenn es nur kleine Schritte sind wie mehr Fahrrad, Bus oder Bahn fahren anstatt sich mit dem Auto bringen zu lassen, weniger Fleisch kaufen oder eben bei Demonstrationen dabei sein, wollen wir mehr mithelfen.

Quellen: de.m.wikipedia.org / fridaysforfuture.de

Von Laetitia, Stella und Denise