Global Goal 2: Zero hunger

Global Goal 2: Zero hunger

September 24, 2019 1 Von Sunny Cordes and Linlin

Zero hunger, oder auch Hungersnot ist ein sehr ernstes Problem, das es auf dem ganzen Planeten gibt. Allerdings ist es in armen Ländern wie Jemen, Syrien oder auch Nigeria viel extremer als hier bei uns in Deutschland. Hungersnot ist die Hauptursache des Todes Auf der Welt. 2019 litten 135 Millionen Menschen in 55 Ländern an Hunger und es gehen täglich 690 Millionen Menschen mit leerem Magen zu Bett. Wir können es uns gar nicht vorstellen, mit einem leeren Magen ins Bett gehen zu müssen oder nicht die Möglichkeit zu haben, uns etwas zu essen zu besorgen. Ganz im Gegenteil, wir genießen unser Essen oft im Überfluss und schmeißen einfach das weg was übrig ist. Es gab schon viele Fortschritte um den Welthunger zu stoppen, aber es muss trotzdem noch mehr Aufmerksamkeit gewinnen.

Zero hunger ist das 2. der 17 Global Goals For Sustainable Development. Das Hauptziel ist es den Welthunger völlig zu beenden aber es gibt auch noch viele kleine Ziele:

2.1: Bis 2030 den Hunger beenden.

2.2: Bis 2030 sollen alle Arten von Unterernährung besiegt sein.

2.3: Bis 2030 soll die landwirtschaftliche Produktivität und das Einkommen kleiner Landwirtschafter verdoppelt werden.

2.4: Bis 2030 soll es Auffangsysteme für Krisenzeiten geben.

2.5: Absichern aller Tier- und Pflanzenarten.

2.A: Ländliche Infrastruktur verbessern und Genbänke aufbauen.

2.B: Verhindern von Handelsbeschränkungen und eingriffen in die Märkte.

2.C: Sicherung von Welt-Essens-Märkten und zugehörigen Informationen.

Mehr auf https://www.globalgoals.org/2-zero-hunger.

Es ist nicht so als gäbe es nicht genug Ressourcen für alle auf der Welt. Sie werden einfach nur falsch verteilt durch unfaires Management. Deshalb ist es wichtig zu wissen, was man tun kann um mitzuhelfen. Man kann zum Beispiel an eine Organisation spenden, lokal angebaute Lebensmittel kaufen, keine Lebensmittel verschwenden (nichts, was noch gut ist, wegschmeißen, Essensreste einfrieren, …) oder auch Lebensmittel kaufen auch wenn sie zum Beispiel eine Delle oder einen kleinen Fleck haben. Ein sehr wichtiger Punkt ist aber auch weniger Tierprodukte zu konsumieren (Fleisch, Milch, Eier, …).

„Die vegane Lebensweise verbraucht nachweislich weniger Ressourcen wie Land oder Wasser als die Herstellung tierischer Produkte und trägt deshalb aktiv zum Kampf gegen den Hunger in der Welt bei.“ (https://www.peta.de/welthunger)

Es gibt schon viele Apps die dem Verschwenden von Lebensmitteln entgegenwirken wollen. Eine sehr bekannte davon ist ShareTheMeal. Das ist eine Initiative des World Food Programms (WFP) der Vereinten Nationen. Sie sind zu 100% gemeinnützig finanziert, weswegen jede Spende zählt. Durch eine Spende an ShareTheMeal werden zum Beispiel der Aufbau von Widerstandsfähigkeit oder auch Schulernährungsprogramme finanziert. Seit dem Start in 2015 hat die App schon den größten Hungerkrisen der Welt in Jemen, Syrien und Nigeria entgegengewirkt. Es lohnt sich also wirklich etwas zu spenden. (Quelle: https://sharethemeal.org/de/values.html).

Trotzdem noch viel getan werden muss, gibt es auch schon viele Fortschritte. Im Vergleich zu 1990-92 hat sich die Anzahl hungernder Menschen um 300 Millionen verringert – trotz des Anstiegs der Weltbevölkerung um 1,9 Milliarden Menschen. Allerdings ist keine Organisation ohne stake Partner in der Lage viel zu erreichen. Es müssen Regierungen, Bürger/Innen, zivilgesellschaftliche Organisationen und der Privatsektor zusammenarbeiten wenn die Welt bis 2030 von Hunger befreit werden soll. (Quelle: https://de.wfp.org/zero-hunger).

Rein theoretisch gibt es nur 5 Schritte um den Hunger zu besiegen:

  1. Die Ärmsten müssen an 1. Stelle stehen.
  2. Es muss für alle Menschen ein Zugang zu Essen geschaffen werden.
  3. Lebensmittelverschwendung muss reduziert/beendet werden.
  4. Nachhaltige und vielfältige Pflanzenkulturen fördern
  5. Richtige Ernährung zur Priorität machen (ganz besonders in den ersten 1000 Tagen eines Kindes.

(Quelle: https://de.wfp.org/zero-hunger)

Es ist wichtig, dass wir uns klar machen, dass wir durch eine Krise alle von heute auf morgen so arm sein könnten, dass wir uns nichts mehr zu Essen leisten können. Ich denke, dass noch viel getan werden muss bis es endgültig keine hungernden Menschen mehr auf der Welt gibt aber umso mehr Aufmerksamkeit wir dem Thema schenken, desto schneller kommen wir ans Ziel.

Unsere Quellen: https://de.wfp.org/zero-hunger, https://sharethemeal.org/de/values.html, https://www.peta.de/welthunger, https://www.globalgoals.org/2-zero-hunger.

Dieser Blogeintrag wurde geschrieben von Lein Alhaj Hneidi und Sunny Cordes.