Besuch in „die Waagschale“

Oktober 1, 2021 0 Von Leon Klingspohn

Am 28.09.2021 war unsere Klasse, in Form der Projektwoche, die vom 27.09.2021 – 01.10.2021 ging und das Thema Nachhaltigkeit beinhaltete, in „die Waagschale“.

Doch was ist „die Waagschale“ eigentlich?

„Die Waagschale“ ist ein Unverpacktladen, indem der Einkauf so nachhaltig wie möglich gestaltet werden soll. Das Konzept unverpacktes Einkaufen soll die Müllproduzierung einschränken, wenn nicht sogar stoppen. In „die Waagschale“ werden überwiegend regionale und fair gehandelte Produkte verkauft. Darüber hinaus verspricht „die Waagschale“ Bioqualität. Nicht nur ein kleiner Supermarkt verspricht „die Waagschale“ zu sein, sondern auch eine Informationsquelle für Tipps rund um das Thema Müllvermeidung.

Nun zu unserem Besuch in „die Waagschale“:

Wie bereits erwähnt besuchte unsere Klasse „die Waagschale“ in Form unserer Projektwoche. Hierfür wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt: die erste Gruppe, in der unteranderem ich war, traf sich um 8:30 Uhr, also noch vor der eigentlichen Eröffnung bei „die Waagschale“. Die zweite Gruppe traf sich dann um 09:00 Uhr dort. Als wir (die erste Gruppe) uns dann alle eingefunden hatten, wurden wir direkt von einer der zwei Gründerinnen abgeholt und hineingeführt. Dann stellte sie sich erst sehr höflich vor und erzählte über ihren Ausbildungsweg bis hin zur Gründung von „die Waagschale“. Danach erklärte sie uns, wie ein Einkauf laufen kann uns warum es sich lohnt, in einem Unverpacktladen einzukaufen. Zum Schluss durften wir uns dann alleine umschauen. Ich war sehr beeindruckt von der Vielfalt des Sortiments, denn man konnte von Bambuszahnbürsten bis hin zu Schokolade nahezu alles kaufen, was man zum Leben benötigt. Allerdings schreckten die teilweise hohen Preise erst ab. Doch dann wurde nochmals drauf aufmerksam gemacht, dass alle Produkte von hoher Qualität sind und der Laden auch im Verhältnis zu einem Supermarkt, wie Edeka oder Rewe sehr klein ist. Danach konnte ich die Preise dann nachvollziehen und war weniger verwundert.

Interessant ist auch zu wissen, wie ein Einkauf in „die Waagschale“ abläuft. Zunächst ist es wichtig, dass man ein Gefäß mitbringt, worin man die Produkte, die man ein kaufen möchte, verstauen kann. Dies können Gläser, Tupperdosen, Stoffbeutel und sogar Pringlesdosen sein. Allerdings kann man sich auch vor Ort Gefäße kaufen und leihen. Bevor man aber mit dem „Einpacken“ seiner Produkte anfängt, muss man zuerst sein Gefäß mit Deckel bzw. Verschluss wiegen. Danach sollte man sich dieses Gewicht notieren, damit man das Gewicht der Gefäße am Ende vom Gesamtgewicht des Einkaufs abziehen kann. Dieser Schritt ist sehr wichtig, damit das Gewicht der Produkte nicht verfälscht wird. Danach kann man dann die Produkte, die man kaufen möchte in seine Gefäße füllen. Zuletzt bezahlt man diese Produkte dann. Von einer Kassiererin wird das Gefäß dann noch einmal gewogen und das Gewicht des Gefäßes, was zu Beginn notiert wurde wird abgezogen, damit man nur das reine Gewicht der Produkte gezahlt wird.

Fazit:

Der Tag in „die Waagschale“ hat mir persönlich sehr gut gefallen. Die Gründerin, die uns informiert hat, war sehr freundlich und hatte immer eine Antwort parat, wenn noch offene Fragen waren. Außerdem habe ich viel neues über Nachhaltigkeit gelernt und habe nun verstanden, warum es so wichtig ist darauf zu achten woher die Produkte, die ich kaufe eigentlich kommen. Des Weiteren kann ich sagen, dass ich nun auf jeden Fall mehr auf meinen Müllverbrauch achten werde und versuchen möchte nachhaltiger zu leben.